Donnerstag, 2. Oktober 2008

hundeschulstress - und abhängen...

22.4.2005
belebte straße - was ist das?
huch furchtbar viele autos und motorradfahrer und noch schlimmer leise heranschleidende radfahrer.
da lassen wir uns noch zeit mit dem lernen....

3.5.2005
belebte straßen sind auch kein soooo großes problem mehr.
zumindest dann nicht, wenn man sich hinterher mit frauchen sooo im garten erholen kann....

in der hundeschule...

21.4.2005
und gestern haben fernando (das ist der boss dort) und ich endlich rausgefunden, auf was gió anspringt: wiener würstchen. die sind SEIN lekkerli.
hundi war wie verwandelt. machte dinge wie bei fuß gehen, umdrehen, kommen, sitzen, liegen. toll. waren wir ganz stolz auf einander.

heute nun also großeinkauf wiener würstel.
danach dann üben und morgen mal schauen, was er alles vergessen hat

apropos: gió scheint (ich bin da vorsichtig geworden) geschnallt zu haben, dass das haus keine toilette ist.
außerdem hat er jetzt endlich einen hundekorb, den er liebt. foto gibt's nachher...

22.4.2005
und hier die versprochenen fotos.
gió völlig entspannt

und sooo gut lässt sichs in neuen korbbett schlafen...

stubenrein? hahaha

8.4.2005
nun ist die erste woche um - und gió hat sich, glaube ich, schon ganz gut eingewöhnt. er freut sich jedenfalls auf die spaziergänge und hopst wie ein kleiner ziegenbock durch hohe gras. mit dem essen macht er uns noch etwas sorgen - er mag das trockenfutter "ohne was" gar nicht - welpenfutter aus der dose mit reis (wenn tomane zuviel kocht) liebt er.
was uns noch sorgen macht: stubenrein ist er nicht. gestern zum beispiel:
chica wacht um 7 auf (senile bettflucht ) und nimmt hundi mit auf einen laaangen spaziergang in die noch unerforschteren gebiete der quinta. wunderschöne stellen, die zum pinkeln einladen. gió schnuppert alles sehr interessiert an. pinkeln - fehlanzeige.
chica nimmt gió an die leine (das klappt ganz gut) und führt ihn an jene stellen, wo er dürfte und sollte. er mag aber nicht. er liebt es dagegen, seine geschäfte auf der terrasse unserer nachbarhauses zu verrichten, was zwar schön naheliegend ist, aber wenn denn dann feriengäste da sind, vielleicht nicht so gut ankommt. selbst wenn chica und/oder tomane sofort entsorgen.
tomane kommt so gegen 8.10 runter und übernimmt die hundeführung. gió schnüfelt immer noch sehr interessiert herum, setzt sich, legt sich. von bedürfnissen anderer art keine spur.
tomane gibt auf. beobachtet den hund aber mit argusaugen. hund tut nix.

9.30: chica holt sich noch nen kaffee aus der küche und tritt im wohnzimmer in eine riesenlake und einen hundehaufen. flucht rum, aber für hundeerzieherische maßnahmen ist's bekanntlich zu spät, weil: hunde haben ein kurzes gedächtnis.

heute morgen: das gleiche spiel. 7.10 uhr raus - spaziergang ohne leine. tomane übernimmt gegen 8. gió hustet uns was. tomane bewacht ihn mit argusaugen... hah. er versucht's wieder auf der nachbarterrasse. tomane stört und zeigt ihm den entsprechenden platz. gió macht alles da, wo er soll.

mittags geh ich mit ihm auf der quinta spazieren - und siehe da, ganz hinten, an der mauer - gió macht freiwillig sein geschäft. großes lob. großes gestreichel. hundi glücklich.
chica glücklich.

und nun eben: ich komme aus badezimmer, wo ich die waschmaschine geleert und die wäsche ausgehängt habe. hab gió zwar fiepen gehört, dachte aber, das sei deshalb, weil er mch nicht sieht.
ich gehe ins wohnzimmer - und WAS SEHE ICH? genau.

und nun?
expertenrat bitte!

9.4.2005
beiden experten - sowohl der echten wie dem möchtegern - vielen dank.
gottseidank liegt nirgendwo teppichboden, und portugiesische steinfliesen sind schnell gewischt.
und nach lavixia nachgewaschen - wegen des geruchs....

ein neuer mitbewohner...

1.4.2005
KEIN APRILSCHERZ!

heute war es dann endgültig soweit: nachdem wir gestern schon zur besichtigung da waren, sind chica und tomane heute endgültig auf den hund gekommen: gio (UNSER name) stammt aus dem tierheim in murches, ist 5 monate alt/jung und eine mischung zwischen "lobo di alscacia" und ich weiß nicht was. ihr vielleicht?

aber er ist noch sehr scheu - ich musste ihn nämlich in die wanne stecken, weil er wirklich gestunken hat wie schwein - und jetzt sitzt er nach zeckenentfernung und katzenbegrüßung (ja, er kann knurren und bellen) unter strauch uns beobachtet alles seehr misstrauisch

eigentlich wollt ich ja "beratung" mitnehmen ins tierheim.
aber nachdem wir gestern drei in die nähere auswahl genommen hatten und dann des nächtens von ihnen träumten, waren wir heute schon im 9:30 da und ....
das hundemädchen hat sich gar nicht mehr erst groß blicken lassen und der andere bub wollte nicht raus in den korridor - und so ist es gio geworden. er ist am 10.10.2004 geboren und auch schon gechipt, geimpft sowieso und wir haben dann gleich in "deinem" hundeladen halsband und leine sowie das zeckenmittel gekauft.

er hat den ganzen nachmittag unterm strauch verbracht - nur wenn ich die terrasse mal verlassen habe, ist er rausgekommen.
schon klar - ich bin die böse, die ihn in die wanne gesteckt hat.
jetzt ist er im haus (reingetragen!) und liegt vor der türe neben futter und wasser.

achja: die katzen
boneca ignoriert gio mehr oder weniger, hüpft ihm vor der nase rum und frisst seelenruhig mit rücken zu ihm, wobei er meinte, er müsste zeigen, dass er knurren kann und auch ein bellerchen versuchte.
oscar hingegen bekam zunächst einen flaschenbürstenschwanz und fauchte, aß aber seinen mittags-bacalhau sehr zufrieden in sichtweite gios und schert sich ebenfalls wenigst um den neuen hausgenossen. zumindest solange er ihm nicht unvermutet hinterm mäuerchen begegnet.

abenteuer in spanien

27.3.2005
samstags morgens in spanien. habt ihr schon mal eines dieser tickets verloren, das man an den autobahnen ziehen muss?

achtung abenteuer:
wir zockeln zunächst auf landstraßen, dann auf autobahn via zaragossa nach madrid. von da wollen wir weiter nach badajoz und dann in die heimat...
unterbrochen wird das ganze von kleinen kaffee- und snackpausen.
wollen wir uns ja keinen stress machen.

abgesehen davon, dass die spanier dazu neigen, ihre autobahnen entweder mit sehr wenigen oder geradezu übermäßig vielen areas servicios zu bestücken, haben sie außerdem die angewohnheit, die dazu gehörigen tankstellen nicht etwa direkt daneben, sondern schon mal etliche hundert meter weiter aufzubauen.
und dann führt nicht etwa ein zubringer sofort wieder auf die autobahn.
nö.
das wäre ja zu einfach: hier in spanien ist man gerne unterwegs und deshalb wird die beschilderung auch so gemacht, dass man statt auf der autobahn auf der zugehörigen bundesstraße landet, die ebenfalls nur äußerst spärlich mit hinweisschildern versehen ist.
auch verkaufen spanische tankstellen an bundesstraßen nur ungern straßenkarten.
ok, muss eben die detaillierte routenbeschreibung des adac ausreichen.
tut sie auch.
ohne probleme umfahren wir madrid auf diversen autobahnähnlichen straßen.
kurz vor zaragossa hatten wir ein ticket gezogen. bei der strecke rechnet man so mit 25 euro autobahngebühr.
kommt endlich so eine mautstelle. chica sucht nach dem ticket.
chica findet kein ticket.
tomane wird hysterisch und hält auf dem seitenstreifen an:
"und was machen wir jetzt?"
"keine ahnung. wir erklären denen einfach, wir hätten es verloren, stimmt ja auch."
mittlerweile hält ein spanischer straßenwachtwagen hinter uns,um uns pannenhilfe zu leisten.
tomane erklärt auf spanisch, was los ist.
der straßenwachtmann versteht das problem nicht: wir sollen da jetzt einfach hinfahren und unsere 65 ent (!??) bezahlen. mehr wär’s nicht.
wir schauen uns an.
wir fahren los.
wir zahlen 65 cent.
und das war’s. keiner will irgendein ticket sehen. geschweige denn "richtig" geld für die autobahngebühren kassieren.
wir verstehen nicht warum. aber die route vom adac um madrid herum kann ich danach nur empfehlen....

die rückfahrt nach portugal

wie schon beiläufig erwähnt fand ab donnerstag (24. märz) die rückfahrt nach P statt.
die schweizer hatten uns ja bei der einfahrt in die eidgenossenschaft (lausannebesuch am samstag vor ostern) trotz heftiger gegenwehr ("wir wollen doch nur auf der landstraße fahren!" – "das chönne sie hier nit, hier isch nur autobahn!") ein plakette für 40 fränkli (= 30 euro) aufgedrängt.
diese hatten wir dem netten italienischen angestellten des autohändlers verkauft (bzw. ein tauschgeschäft getätigt – er hat dafür den wagen vollgetankt – wahrscheinlich auf kosten seines arbeitgebers...).
deshalb war klar: der rückweg wird nicht über die schweiz genommen (warum auch!? Da lauern sie nur wieder an den autobahneinfahrten und wollen ihre plakette loswerden!).
sondern gleich nach straßburg und dann runter in den süden – also diesmal nicht quer durch frankreich, sondern sozusagen längs. fragt bitte nicht nach tieferen gründen: wir wollten uns mal andorra anschauen. Liegt ja praktisch auf dem weg...
die übliche übernachtungsweise: campanile bzw. kyriad-hotels. unser neues auto lief so gut, dass wir am donnerstag abend nach der abfahrt aus münchen bis kurz vor besancon kamen und dort übernachtet hatten.

achtung abenteuer:
verlagsbesuch heißt: ordentliche klamotten. keine jeans oder so, schließlich ist chica ja hin und wieder als dame unterwegs. diese edlen kleidungsstücke haben wir samt tomanes neuem anzug im kleidersack transportiert. Nach dem sehr frühen aufstehen die übliche verfahrensweise: chica noch im bad, to bereits unten – einen espresso trinken und reisetasche im auto verstauen. "den kleidersack nimmst du dann mit runter, gell?!" - "claro!"
etwa 100 km vor lyon überholen wir ein auto, in dessen fond ein anzug hängt. chica fällt siedendheiß ein, dass auch unser kleidersack – merda....
rückfahrt ins kyriad-hotel.
zweimal 8,80 euro autobahngebühr extra.
von den zwei stunden fahrt mal ganz abgesehen... die haben nämlich dazu geführt, dass wir bei lyon mittags richtig schön in den osterstau geraten sind.

nichtsdestotrotz waren wir gegen abend in den pyrenäen – dieses mal auf der östlichen seite, also die pyrénées orientales. selten hat mich etwas so beeindruckt: wir fuhren in der abenddämmerung, blühende mandelbäume überall, darüber die schnee bedeckten gipfel. Wir kamen zwar nicht bis andorra – aber immerhin:


am nächsten morgen sind wir dann auf abenteuerlichen straßen ins Principat d'Andorra eingedrungen: mittels tunnels und kuuuurvigen straßen. hier haben wir auch noch mal getankt – denn die preise erinnerten mich denn doch stark an längst vergangene schöne autofahrerzeiten:

autokauf - und ab nach bayern

27.3.2005
ab samstag war es dann ziemlich stressig:
1. übernachtung in lausanne (novotel – internetbuchung, spezialpreis 65 euro/zimmer).
2. in meine alte heimat nach baden-baden – "unseren" italiener besuchen.
es war ein riesen-hallo! stefano, sein bruder claudio und die ganze restliche mannschaft haben mich umarmt und wir haben so gut wie nix bezahlt. und weil wir ein zimmer ums eck zur kneipe hatten, war auch das autofahren kein prob, weil es nicht stattfand....
3. am montag dann sozusagen im schweinsgalopp das auto gekauft: innerhalb drei stunden mit probefahrt und papiere für überführungskennzeichen fertigmachen und tüv sowie au und nochmals grundcheck und waschen und polieren und und und.
4. zum beispiel gegen den protest eines einzelnen portugiesen eine bayernplakette hinten drauf platzieren.
5. dann in die "echte" heimat nach bayern gedüst: family
6. job mit verlagsbesuchen in münchen und damit neuen buchaufträgen (ich werde berüüühmt!) und
7. ein bisschen einkaufen. KEINE milka schoggi, weil rückfahrt im auto und durch wärmere gegenden und dann schmilzt milka schoggi auch trotz air condition. weil die ist im neuen auto nämlich drin!

so sieht das auto übrigens aus, wenn man davon in andorra (dazu unten mehr) mal ein beweisfoto schießt...

besuch in deutschland....

27.3.2005
also leut’ – ich kann euch sagen:
in 10 tagen sind wir etwa 6000 km gefahren. hat aber spaß gemacht – und chica hat jetzt ein neues (naja: fast) auto. nämlich einen dunkelblau-metallicenen fiat stilo – diesel natürlich, weil wir ja beim tanken nicht jedes mal einen schock kriegen wollen (zu diesem thema später noch mehr!)

und hier mal unsere erlebnisse in kürze:
abfahrt nach D am 18. märz nachts um 22.30 – tomane fährt nachts ungern, chica aber umso lieber, vor allem durch unwirtliche gegenden wie spanien. ankunft in irun (spanisch-französische grenze) um 9 uhr local time, was also in P-zeit 8 uhr ist und den geneigten lesern zeigt, dass auch der alte punto noch ganz schön was auf dem kasten hatte.
der 1. schock: die benzinpreise in F.
spinnen die, die franzosen? 1 euro und 11 cent für den liter diesel.
wir beschließen, uns im hotel (immer noch und immer wieder empfehlenswert: campanile. überall in F zu finden.) erst mal aufs ohr zu hauen und dann zum tanken 2 km zurück nach spanien zu fahren. weil da kostet der liter diesel 85 cent! eigentlich hatten wir vor, erst am nächsten morgen (also samstags) weiter zu fahren. aber wir sind nach sechs stündchen erfrischt und munter aufgewacht und haben beschlossen, dann doch noch ein stück weit nach F reinzufahren. die route: richtung bordeaux, dann auf der rue nationale nach brive (dort wieder campanile – sonderpreis wegen wochenende 49 euro fürs zimmer und ein lecker büfett zum abendessen). ab samstag früh durch die wunderschön anzuschauende auvergne - hier ein blick drauf, leider mit zaun im vordergrund, weil aus dem fahrenden auto geschossen...

auf der faulen haut - aber nur tagebuchmäßig

11.3.2005
ich geb ja zu, ich bin ein wenig faul geworden mit dem schreiben. liegt aber auch daran, dass ich momentan "richtig" schreibe" - nämlich an zwei buchmanuskripten.
ich versuch mich aber zu bessern...

zwei katzen haben wir auch schon....

14.1.2005
nämlich diabo und oscar. zumindest wenn sie männlich sind, aber so nah um das zu checken, sind wir noch nicht nah genug ran gekommen...
jedenfalls: diabo ist pechschwarz und oscar eine dreifarbige glückskatze. sind beide im september auf der quinta geboren und werden seit gestern von uns gefüttert. in der hoffnung, dass sie dann in ein paar tagen so zahm sind, dass man sie mal streicheln kann.
immerhin pennen sie schon auf einer alten decke in einer nische der bank unseres innen-eingangs. und ich bin auch schon auf ungefähr einen meter rangekommen.
aber streicheln oder etwa gar auf den arm nehmen? (noch) keine chance!
fotos folgen...

äääh- hat mich mein prüfender blick aus der ferne nicht völlig getrogen... jetzt hab ich natürlich das problem: wie heißt die weibliche namensform von "oscar"?

und hier sind sie - denn füttern dürfen wir sie, anfassen aber (noch) nicht.
schwarze katz' ist ein kater und heißt oscar
glückskatz' ist weiblich und heißt boneca.



25.1. 2005
unsere beiden neuen haustiere haben ab heute einen echten job: tomane hat hysterisch festgestellt, dass in der küche eine (!) winzig kleine maus aufgetaucht ist. soviel zum thema: frauen haben angst vor mäuschen. ich fand sie nur niedlich.

oscar und boneca stehen staunend daneben und fressen bedeutend lieber futter aus der dose oder - wie heute - den rest köstliche reis-hühner-suppe.
nachdem es hier im örtlichen drogerista-laden keine mäuse- sondern nur rattenfallen gibt, und die maus zwei tage lang köstlichkeiten wie geräucherten schinken und feinen käse verzehrte, den sie aus der rattenfalle stahl, haben wir gestern mörderisches gift gekauft (aber ungefährlich für kinder/katzen) und nun isse dod. das mag ja gemeiiiiin sein, aber zu diesem mord stehe ich